Ein letztes mal ficken

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Mein üblicher Mittagstermin wurde von der Sekretärin meiner Physiopraxis auf 20 Uhr verlegt, einen der letzten Termine an diesem Abend. Sie begründete dies mit dem letzen Arbeitstag meiner Therapeutin und dem hohen Arbeitsaufwand den sie noch hatte.

Tina war seit 4 Jahren für mich zuständig. Ich hatte mir bei einem Fussballspiel meinen Rücken verletzt und kämpfte seit dem mit Schmerzen. Zwei mal pro Woche erhielt ich Bewegungsübungen und Massagen. Wir verstanden uns immer recht gut und flachsten gerne miteinander. Es war also ihr letzter Tag, sie zog zu ihrem Freund den sie heiraten wollte. Zwischen dem Niederrhein und Bayern liegen ja nunmal einige hundert Kilometer und so musste sie ihren Arbeitsplatz wechseln.

Ich besorgte zwei Flaschen Wein, Schokolade und einen kleinen Stofftier – Elefanten mit der Aufschrift „Danke für Alles“ und packte es in eine Geschenktüte.

Die Türe öffnete ein älter Herren und verschwand mit den “ Dann machen Sie es mal gut“ und ich sah Tina am Empfang stehen. Die meisten Räume lagen im dunkeln, die PC´s waren herunter gefahren und sonst war weit und breit keiner mehr zu sehen. „Ach Du schon wieder“, sagte sie neckisch zu mir. „Jupp“, sagte ich, „nur ich“ . Ich ging hinüber und reichte ihr die Tüte.
„Du bist doch doof“, sagte sie schmunzelnd. Ich hatte an den langen Rüssel des Elefanten ein kleines Schild angebracht : „Damit mit Du mich NIE vergisst !“
„Wer soll dich schon vergessen, du bist doch einmalig“, lachte sie, „Und das reicht auch !“

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„Raum 5, ich mach noch eben hier dicht!“ und zeigte mit dem Kopf in die Richtung des Raumes.
„Jawohl Chef!“ und weg war ich. Der Raum war dezent beleuchtet, an der Wand hingen Buddha Bilder und Handtücher lagen auf Regalen und auf der Massageliege. Die Jacke flog auf die vorhandene Garderobe und auch mein Oberhemd bekam einen freien Haken.

Ich setzte mich auf die Liege und wartete wie immer. Gläser klapperten und Tina betrat den Raum.
„Dann probieren wir ihn mal“, sagte sie zu mir und schüttete dabei den Rotwein in die Gläser, „Heut darf ich ja, rausschmeißen können sie mich ja jetzt nicht mehr“. Ich lächelte, nahm das Glas
und prostete ihr zu. „Auf Dich“, sagte ich, „Und das du glücklich wirst“

Dann nahm sie mir das Glas ab und ich legte mich in der Erwartung der Massage auf den Bauch. Sie griff nach der Falsche Lotion und verteilte sie auf meinem Rücken. „Dann wollen wir mal sehen dass DU mich nicht vergisst“ ,sagte sie hämisch, „Ich werde dich jetzt grün und blau massieren damit deine Flügel wieder Farbe bekommen !“

Die Anspielung auf die „Flügel“ bezieht sich auf ein Tattoo. Es ziert meinen Rücken und stellt zwei riesige Flügeln mit einer Unzahl an Federn da.
„Jede Feder steht für Sex den ich hatte, große Federn für geilen Sex, die Kleinen für guten Sex“ hatte ich in einer meiner Angeberlaune mal zu ihr gesagt.
Seit dem zog sich mich damit auf, dass die Flügel ihre Schwingen hingen liessen oder das nie mehr eine Feder dazu kam. „Du Armer“ , brummte sie mich dann immer an “ wieder keinen Sex gehabt?“

Irgendwie war jedenfalls heute alles anders als sonst. Die Massage tat gut, aber sie war nicht wie sonst. Vielleicht lag es am Rotwein oder weil es das letzte Mal war, der späte Abend mochte auch noch sein Teil dazu tun. Sie war anders, ihr sonst fester Griff war heute weicher, ihre Hände blieben lange auf meiner Haut, selbst wenn sie um die Liege herum ging um die andere Seite zu massieren. Sie massierte auch viel tiefer als sonst, ihre Finger glitten regelmässig unter den Gürtel der Hose hindurch und streifen meine Po – Backen, was bei mir ein leicht erregtes Gefühl hervorrief. Ich kannte dies so nicht…also zumindest nicht bei der wöchentlichen Massage.

„Fertig“, sagte sie leise und streichelte mir nochmals sanft über den Rücken, was unweigerlich eine Gänsehaut bei mir auslöste. Ich setzte mich auf und sie reichte mir das Weinglas. Ich stand auf und trat einen Schritt näher auf sie zu „Prost“. Ich bemerkte das leichte Zittern als sie mir zuprostete während sie die andere Hand zu meinem Tattoo auf der Brust führte. Sie berührte es leicht mit den Fingerspitzen und legte dann die flache kleine Hand ganz darauf. Sie war ganz warm und fühlte sich weich und zärtlich an.
Was und vor allem warum es dann geschah ….ich habe bis heute nicht die leiseste Erklärung dafür. Meine Hormone spielten verrückt und ich lies das Ganze einfach geschehen. Rückblickend kann ich nur noch sagen, dass ich völlig weggetreten war im Rausch der Gefühle. Ich erinnere mich nur an diesen unglaublich Sog des Rauches und des unbeschreiblichen Gefühls der Nähe und Wärme ihres Körpers.

Ich nahm ihr das Glas aus der Hand und stellte beide zur Seite. Sie war einen Kopf kleiner als ich und trug lange braune Haare die zu einem Pferdezopf gebunden waren. Ihre rehbraunen, glänzenden Augen lagen unter dichten Augenbraun und eine kleine niedliche Nase zierte ihr Gesicht. Meine Hände umfassten ihren Kopf und wir begannen uns zu küssen. Sie öffnete den Reisverschluss ihrer Sweatshirt – Jacke und meine Hände streiften ihr diese von den Schultern. Darunter trug sie einen weissen Sport BH, den sie sich Kurzerhand über den Kopf zog.
Ich zog sie an mich und fühlte ihre Rundungen auf meiner Haut. Sie waren nicht sonderlich groß aber absolut fest, so wie bei vielen Sportlerinnen eben. Ihre Haut war warm und weich und sie roch absolut betrörent. Sie zog das Haargummi aus den Haaren und die langen Haare fielen glatt auf ihren Rücken.

Ich zog sie langsam zu Liege und wir legten uns darauf. Wie sie es schaffte mir meine Hose auszuziehen weiss ich heute nicht mehr, ich jedenfalls zog am Band ihrer Jogginghose und sie streifte sie ab. Ich erinnere mich heute gerne an ihren flachen Bauch und die wunderbaren Brüste. Jedes mal wenn die berühmte Helene ihre Lieder singt und sie im kurzen Shirt auf der Bühne steht, sehe ich den gleichen flachen, straffen Bauch vor meinen Augen. Ich streichelte sie überall und sie tat das selbe. Jede Berührung löste ein Kribbeln aus und trieb mich weiter und weiter.

Wir liebten uns sowie ich noch nie eine Frau geliebt hatte, intensiv und real über Stunden. Unglaubliche Gefühle, heisser Atem und Schweißperlen, der salzige Geschmack der Haut, Leidenschaft und Erregung und dann nach gefühlten Stunden der gemeinsame Orgasmus mit der Wucht des Urknalls. Wir bebten und zittern und waren unfähig uns zu bewegen. Umschlugen und der Fähigkeit beraubt auszustehen lagen wir noch eine geraume Zeit auf dem Boden und ich genoss die Ruhe und das Geräusch ihres jetzt friedlichen Atems. Ihre Hand streichelte weiter mein Tattoo bis sie sich schließlich aufsetzte: „Du musst jetzt gehen“, hauchte sie mir ins Ohr. „Es wird Zeit!“ „Ich weiß“ antwortet ich “ Und was wird nun ?“ Sie legte mir den Zeigefinger auf meine Lippen :“ Ich hab dir doch gesagt….du wirst mich nie vergessen“

Jedes Jahr am 28.Februar erhalte ich jetzt seit Jahren eine MMS pünktlich um 20 Uhr…das Bild der beiden Flaschen Rotwein, davor zwei gefüllte Gläser und ein ein kleiner Stofftier – Elefant erscheint und an seinem Rüssel hängt ein Schild:

„Damit Du mich NIE vergisst !“


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